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Sonntag, 17.12.2017
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„Space Lions“ bauen Roboter zur Planeten-Erkundung

Technische Universität Braunschweig

Im Weltraum herrschen bekanntlich für den Menschen unwirtliche Bedingungen. Daher werden in der Zukunft Roboter im All vielfältige Aufgaben übernehmen. Sie müssen den besonderen Bedingungen von Vakuum, extremen Temperaturen oder Weltraumstrahlung gewachsen sein. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat jetzt kreative Expertenteams gesucht, die sich mit außergewöhnlichen Ideen am "SpaceBot Cup" beteiligen. Das „Space Lions Team“ der Technischen Universität Braunschweig hat sich für diesen Wettbewerb qualifiziert, zu dem insgesamt nur zehn Teams namhafter Universitäten und Forschungseinrichtungen zugelassen wurden.
Das Team besteht aus Spezialisten des Instituts für Datentechnik und Kommunikationsnetze und der Abteilung Entwurf integrierter Systeme. Beide sind bereits seit langem in nationalen Raumfahrtprojekten und denen der ESA tätig. Studierende verschiedener raumfahrtorientierter Studiengänge, die studentische Interessengemeinschaft ERIG und das Raumfahrt-UnternehmenDSI GmbH Daten Service Informationssysteme, Dresden, unterstützen das Team. Die „Space Lions“ unter Leitung von Harald Michalik und Mladen Berekovic sind Experten auf dem Gebiet der Sensorik, Bildverarbeitung, Chip-Technologie und Rechnerarchitektur für die Raumfahrt.

Roboter-Schwarm soll Objekte aufspüren


Die Aufgaben für die Roboter leiten sich aus einem sind ein typischen planetaren Erkundungsszenario ab. So sollen die Roboter selbständig navigieren und Karten ihrer Umgebung erstellen. Sie müssen Objekte finden, unterschiedliche Untergründe mit verschiedenen Steigungen überwinden und die Objekte an einer Zielplattform anbringen.

Das gesamte System darf nicht mehr als 100 Kilogramm Masse haben und soll sehr energieeffizient arbeiten. Dabei kann es nur auf die Energie- und Materialressourcen zurückgreifen, die in der Raumfahrt vorhanden sind. Das „Space Lions Team“ wird dazu einen „Space Terrain Explorer“ entwickeln, der aus einem ganzen Schwarm von mobilen Robotern besteht. Jeder Roboter verfügt über ein eigens entwickeltes Stereo-Bildverarbeitungssystem, um Objekte in Echtzeit aufzuspüren. Durch die Verwendung von speziellen fehlertoleranten Hardwarebausteinen kommt das System mit der Strahlenbelastung im Weltraum zurecht.
(Technische Universität Braunschweig, 18.03.2013 - NPO)
 
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