• Schalter wissen.de
  • Schalter wissenschaft
  • Schalter scinexx
  • Schalter scienceblogs
  • Schalter damals
  • Schalter natur
Scinexx-Logo
Logo Fachmedien und Mittelstand
Scinexx-Claim
Facebook-Claim
Google+ Logo
Twitter-Logo
YouTube-Logo
Feedburner Logo
Donnerstag, 19.01.2017
Hintergrund Farbverlauf Facebook-Leiste Facebook-Leiste Facebook-Leiste
Scinexx-Logo Facebook-Leiste

Laserpistole spürt Pferdefleisch auf

TU Berlin

Die Ramanspektroskopie erkennt „Fremdfleisch“ in Sekunden Mit einer an der TU Berlin entwickelten Raman-Laserpistole ist es möglich, verschiedene Fleischsorten zu unterscheiden wie Schwein, Rind, Pute und Huhn. Pferdefleisch fällt als „Fremdfleisch“ innerhalb von wenigen Sekunden im Spektrum auf.

Selbst Exoten identifizierbar


Der von Dr.-Ing. Heinz-Detlef Kronfeldt geleiteten Arbeitsgruppe „Laser-spektroskopie“ gelang es inzwischen, selbst exotische Fleischarten wie Kamel-, Krokodil- und Python-Fleisch mit der Laserpistole zu identifizieren. In der Laserpistole befindet sich eine kleine rote Laserdiode, die einen Lichtblitz von einer Sekunde in das Fleisch schießt. Das Licht wird im Fleisch gestreut und dieses Streulicht erhält die Information der Fleischsorte und sogar zusätzlich noch eine Aussage über das Alter des Fleisches.

Die Laserpistole wurde in dem mit drei Millionen Euro vom Bundesbil-dungsministerium geförderten Verbundprojekt „FreshScan“ entwickelt, um die Frische von Fleisch zu identifizieren. Sie sorgte bereits als Detektor im Zusammenhang mit dem „Gammelfleisch“-Skandal im Jahr 2007 für Schlagzeilen. Das Gerät wurde inzwischen noch weiterentwickelt. So sind heute sogar Messungen im Hinblick auf Frische und Sorte des Fleisches selbst durch die Verpackung möglich. Die Laserpistole liegt als Prototyp am Fachgebiet der TU Berlin vor.
(TU Berlin, 27.02.2013 - KBE)
 
Printer IconShare Icon